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Versli 2023

Mer Häxe fiirid grosses Fäscht, es git eus scho 20 Johr!

De Häxebäse isch modern, statt Holz mit Bambusrohr.

De Abgastescht brucht’s ned för s’Gfährt – nei, nur för de Pilot.

Mit Schnäpsli – eis, zwoi, drü, vier, foif – goht’s Richtig Morgerot.

 

Das Häxeläbe isch kei Schläck, s’wird mängisch gschaffet z’Nacht.

Es Motto finde, Skizze mache, ond dezue no d’Tracht.

Ond boued muess denn au no sii, e Wage ond no meh.

Dass d’Beueler Häxe fliissig sind, loht sich am Omzog gseh.

 

Das so ne Omzog möglich isch, brucht’s immer allerhand.

Bewilligunge, Gugge-Kläng’, vell Numm’re nochenand.

Ond s’Personal för d’Sicherheit ond för de Barbetrieb,

muess willig sii ond voll parat, soscht funktioniert das ned.

 

Au wenn’s soscht öppis z’schaffe git, sind d’Häxe gern debii,

Es grosses Fäscht, es chliises Fäscht, am Schluss es Schlöckli Wii.

Im Juni git’s es Flugverbot, de Bäse bliibt parkiert.

Bim kantonale Schötzefäscht wird s’Zelt schön dekoriert.

 

Wenn’s Schötzefäscht zur Party wird mit ganz e huffe Lüüt,

denn isch das au för d’Kasse guet ond s’bliebt vell meh als nüüd.

Bim Schwingfäscht cha mer gseh, wie s’gohd, doch chönnt’s ned alli gliich.

Bim Eidgenössisch suecht mer Gäld, do z’Beuel isch mer riich.

 

Vell Fäscht im Dorf sind guet ond rächt, d’Vereine bruuchid Gäld,

Doch früeh am Morge mit vell Lärm isch schwierig för s’Umfäld.

De Gmeindrot schiesst us vollem Rohr, d’Vereine stönd zur Wehr.

Mer findt e Lösig mitenand – es gohd jo – bitte sehr.

 

Im Rössli gönd bald d’Töre zue, mer frogt sech, was wird cho.

Es darf – das isch för alli klar – uf gar kei Fall zuegoh.

För Beat, Rita, Isabelle för d’Zuekonft nome s’Bescht.

Das wönsched mer mit beschte Grüess vom Beueler Häxenäscht.

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Vellecht chont s’Kafi Kreyebüel i s’Rössli of Beinwil.

Doch gueti Lüüt för d’Gastro z’finde isch keis Chinderspiel.

Im Nochberdorf wird d’Bäckerei scho bald ganz neu ufgoh,

ond Kreyenbühl Genuss-Handwerk wird uss’ aagschrebe stoh.

 

Im Gmeindshuus hät’s e Wächsel gäh – de Amme isch jetz neu.

D’Frau Vizeamme on’ d’Rotsherre amtet wiiter treu.

Sie sind Kollege sowieso – entsprächend em Prinzip.

Ob Machtasprüch es Thema sind, das gseht mer mit de Zyt.

 

De Schmotzig Donschtig isch de Tag, wo d’Häxe öbernänd.

Das Zepter wo d’Regierig hät, isch chorz i and’re Händ.

För foif Täg git’s kei Machtasprüch – bald isch de Spuk verbii,

au Gmeindröt, wo kei Fasnacht chönd, send trotzdem schön debii.

 

De Gmeindschriiber vo damals isch scho lang i de Pangsion.

Nach foifevierzg Johr treue Dienscht i dere Funktion.

Doch isch sis Wüsse höt no gfrogt, wenn’s heikli Froge git,

e Gmeindsversammlig lost sim Rot au lang noch sim Rücktritt.

 

De neui Amme weiss scho vell, ned alls isch unbekannt.

Guets Management, Verhandligsgschick, im Uftritt au galant.

Bereits scho vier Johr Gmeindrot gsii, weiss er, um was es goht,

Mir woisched ihm vell Freud ond Glück, wenn er de Gmeind vorstohd.

 

De alte Amme ruebed ned, het allerlei no z’tue.

Vom Striite über Reglemänt het er jetz aber gnue.

Mit Stromwirtschaft und Kläraalag ond süesse Änkelchind,

wenn’s öppis Guets z’bewirke git, isch er zur Stell ganz gschwind.

 

Zum Biespiel chauft er Strom för d’Gmeind, voruus för zwoi-drü Johr.

D’Elektra zahlt ihm gern de Lohn als gschickte Direktor.

Strategisch mit em Team bestimmt, mit Spürsinn ond mit Muet.

Drum isch de Strompriis do bi eus zom Glück ganz bsonders guet.

 

Dank guetem Strompriis chönnt mer au e Chrischtbaum ha mit Liecht.

Im Dorfzäntrum wird usprobiert, öb au e chliine giecht.

Es Infoblatt zum chliine Baum, am Schluss de doch ganz gross,

d’Adventsziit ohni Liechterbaum isch ned sehr glorios.

 

Apropos Liecht und Strom und Watt, das Thema bliebt präsent.

Im Sommer hämmer Strom vom Dach, wenn d’Sonne richtig brönnt.

Im Schuelhuus ond im Werchhof gsesch, was s’Tagesliecht so bringt.

Im Winter isch es nömm so vell, denn rüeft mer noch em Wind.

 

Wenn Gmeindsschüür neu es Wohnhuus isch, denn fählt jo d’Sammelstell.

Wo gömmer mit em Abfall he, entsorget ganz formell?

E neue Platz muess gfunde sii för alts ond chromms Metall.

Statt z’Beuel, chönnt er z’Wittel sii, das goht im Sonderfall.

 

Dass Beuel bis uf Wittel goht, gsänd ned ganz alli gliich.

Mit Stofftuech ond mit Farbespray isch d’Jugend iifallsriich.

De Ort in Worte vor em Huus – ei Frog, diä bliebt stabil:

Hät d’Füürwehr ehres Magazin im Dorf oder z’Wiggwil?

 

S’git immer z’diskutiere vell, mol lut, mol au mit Rueh.

Dass d’Chile schön im Dorf bliebt, isch för alli wichtig gnue.

Doch isch d’Fassade nümme schön, das isch vom Wätter gmacht.

Ond Strom isch au no bsonders rar, drom blieb sie dunkel z’Nacht.

 

Im Chilerot bruucht’s neui Chräft, eis Mitglied wird no gsuecht.

De Präsident isch ganz neu gwählt, mit Arbet voll usbuecht.

Als damalige Häxerich weiss er no ganz genau,

mit Zaubersprüch ond Wisswii-Gnuss gsänd alli himmelblau.

 

Mir Häxe wüssid cheibe vell ond sind do druf au Stolz,

Vell onderwägs mit Schuss dur d’Luft uf Bäse fascht us Holz.

Verzelle chönnt mer scho no meh, doch würd’s denn öppe z’lang.

Mir dankid, dass ihr do sind hüt ond machid mit bim Gsang.

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